In Zusammenarbeit mit der Stiftung Wissenschaft und Politik
Ort: Berlin
Datum: 2./3. Juli 2004
Im Juni 2004 wurde das Europäische Parlament zum sechsten Mal für weitere fünf Jahre direkt gewählt. Die Wahlbeteiligung, das Wahlergebnis sowie die nun angelaufenen Organisationsprozesse innerhalb des Parlaments geben Anlaß zur wissenschaftlichen und interdisziplinären Analyse: Wie ist die Europawahl zu bewerten? Mit welchen Aufgaben werden die Abgeordneten, ihre Fraktionen, Ausschüsse und weiteren Gremien in der kommenden Legislaturperiode konfrontiert? Wie entwickeln sich ihre Aufgabenbereiche in der Vorfeldbeobachtung europäischer Gesetzesvorhaben, der Gesetzgebung, der Kontrolle exekutiver Organe und Gremien und der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern?
Das Parlament hat in den letzten 20 Jahren vor allem im Bereich der Gesetzgebung seine Politikgestaltungsfunktion massiv ausgebaut. Andererseits zeichnen sich neue Herausforderungen in den nicht unmittelbar mit Gesetzgebungsfragen befaßten Aufgabenbereichen ab. Daher sollen die sich ab Juli 2004 stellenden Mitwirkungsmöglichkeiten des Parlaments eingehender diskutiert werden.
Die wissenschaftliche Fachtagung des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. und der Stiftung Wissenschaft und Politik geht hierbei den folgenden Fragen nach:
Die Fachtagung richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Staatspraxis und Medien sowie an junge ForscherInnen aus dem Kreis der Integrationswissenschaft.
Kietz, Daniela / Schunz, Simon 2004: Das Europäische Parlament – Standortbestimmung einer unterschätzten Institution, in: integration, Jg. 27, Nr. 4, S. 349-359.
Maurer, Andreas / Nickel, Dietmar (Hrsg.): Das Europäische Parlament. Supranationalität, Repräsentation und Legitimation. Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. Band 54. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005 . ISBN 978-3-8329-1543-8. » zum Tagungsband
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