„Horizont 2020 – 2030“. Herausforderungen des Mehrebenensystems an die EU-Reflexionsgruppe

Zusammen mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg, Stuttgart, der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Technischen Universität Darmstadt

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Gabriele Abels, Universität Tübingen, Vorstandsmitglied des Europa Zentrums Baden-Württemberg
Prof. Dr. Michèle Knodt, Technische Universität Darmstadt, Exzellenzinitiative „Eigenlogik der Städte“, 2. Vorsitzende des Arbeitskreises Europäische Integration

Ort: Stuttgart, Rathaus, Marktplatz 1, Mittlerer Sitzungssaal, 4. OG

Datum: 26./27. November 2009

Symbol PDF-DokumentFolgende Dokumente zur Tagung können heruntergeladen werden: Tagungsprogramm & Anmeldeformular. » zu den Dokumenten

Einladung

Am 26. und 27. November 2009 veranstalten wir in Stuttgart eine Tagung, die die Arbeit der EU-Reflexionsgruppe „Horizont 2020 – 2030“ zur Zukunft der Europäischen Union und insbesondere die Tätigkeit des Oberbürgermeisters von Stuttgart, Herrn Dr. Wolfgang Schuster, in diesem Gremium wissenschaftlich flankieren soll.

Die Tagung findet im Mittleren Sitzungssaal im 4. Obergeschoss des Rathauses, Marktplatz 1, Landeshauptstadt
Stuttgart, statt. Das aktuelle Programm finden Sie in einer gesonderten Datei im Anhang. Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse und Zeit hätten, an der Tagung teilzunehmen. Ihre Anmeldung erbitten wir auf dem beigefügten Anmeldeformular direkt an das Europa Zentrum Baden-Württemberg. Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder des Arbeitskreises und des Europa Zentrums Baden-Württemberg 40 Euro, für externe Teilnehmer 70 Euro und für Studierende und Doktoranden 20 Euro.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Europa Zentrums Baden-Württemberg, Frau Sabine Bliestle,

, Tel.: 0711 / 236 2372. Wir freuen uns, wenn wir Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen können.


Thema der Tagung

Die EU-Reflexionsgruppe unter der Präsidentschaft des früheren spanischen Ministerpräsidenten Felipe González Márquez ist beauftragt, dem Europäischen Rat bis Juni 2010 einen Bericht mit einer Vision zur Zukunft der EU vorzulegen. Dazu wurde ein 12-köpfiger „Rat der Weisen“ einberufen, dem der Oberbürgermeister von Stuttgart als einziges Mitglied aus Deutschland angehört. Die Gruppe beschäftigt sich mit einzelnen Politikfeldern und den Herausforderungen, die auf Staat und Gesellschaft in diesen Feldern in der Europäischen Union 2020 – 2030 zukommen. Die Arbeit des Oberbürgermeisters in der Reflexionsgruppe umfasst naturgemäß auch die Bedeutung des Mehrebenensystems und der Kommunen in einzelnen Politikfeldern angesichts zukünftiger Herausforderungen in der EU.

Programm

Donnerstag, 26. November 2009

Erfolgsbedingungen von Reflexionsgruppen

Ab 12.00 Uhr
kleiner Imbiss vor dem Konferenzraum

13.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Gabriele Abels, Universität Tübingen, Vorstandsmitglied Europa Zentrum Baden-Württemberg
Prof. Dr. Michèle Knodt, Technische Universität Darmstadt, Exzellenzinitiative „Eigenlogik der Städte“, stv. Vorsitzende des Arbeitskreises Europäische Integration

13.15 Uhr
Die Arbeit der EU-Reflexionsgruppe „Horizont 2020 – 2030“
Mitglieder der Reflexionsgruppe „Horizont 2020 – 2030“
Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart
Dr. Rainer Münz, Erste Bank Gruppe, Wien

14.15 Uhr
Reflexionsgruppen als Instrument der Europapolitik

Frühere Reflexionsgruppen und ihr Einfluss auf den Integrationsprozess
Dr. Andreas Maurer, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Andere Formen der Beschäftigung mit Zukunftsthemen: Die Europäischen Bürgerkonferenzen (European Citizens’ Consultations)
Christian Hänel, stv. Bereichsleiter Völkerverständigung Westeuropa, Amerika, Türkei, Japan, Indien, Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

15.45 Uhr
Kaffeepause

16.15 Uhr
Erfolgsbedingungen von Reflexionsgruppen, Verhandlungs- und Reformprozessen

Erfolgsbedingungen politischer Verhandlungsprozesse – Schlussfolgerungen für die Arbeit in der Reflexionsgruppe
Prof. Dr. Dr. h.c Werner Weidenfeld, Centrum für angewandte Politikforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München

Erfolgsbedingungen lokaler und regionaler Interessenvermittlung in Reflexionsgruppen
Dr. Stefan Niederhafner, Visiting Professor, Graduate School of International Studies, Ewha University, Seoul

Die Rolle wissenschaftlicher Politikberatung in Reformprozessen
Prof. Dr. Gabriele Abels, Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen, Vorstandsmitglied Europa Zentrum Baden-Württemberg

18.00 Uhr
Ende

Freitag, 27. November 2009

Herausforderungen im Mehrebenensystem

9.00 Uhr
Politik im Mehrebenensystem vor dem Hintergrund der Reflexionsgruppe

Das EU-System des „Multi-Level Governance“ angesichts zukünftiger Herausforderungen
Dr. Martin Große Hüttmann,Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen

Wirksamkeit und Entwicklungsperspektiven des Subsidiaritätsprinzips in der EU
Prof. Dr. Rudolf Hrbek, Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen, Instiut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen, Präsident des Arbeitskreises Europäische Integration

10.15 Uhr
Kaffeepause

10.45 Uhr
Herausforderungen des kommunalen Regierens im EU-Mehrebenensystem

Kommunales Regieren im europäischen Mehrebenensystem
Prof. Dr. Michèle Knodt, Institut für Politikwissenschaft, Technische Universität Darmstadt; Exzellenzinitiative „Eigenlogik der Städte“, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Europäische Integration

Zukünftige Rolle des Ausschusses der Regionen als Vertreter der Kommunen und Regionen in der EU
Dr. Gerhard Stahl, Generalsekretär des Ausschusses der Regionen, Brüssel

12.00 Uhr
Mittagessen

13.00 Uhr
Kommunale Politik im Mehrebenensystem

Zukünftige demographische Entwicklungen im EU-Mehrebenensystem
Dr. Ole Wintermann, Programm „Zukunft global denken“, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Klimapolitik im Mehrebenensystem
Annegret Eppler M.A., Ass. iur., Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen

Neue Wege in der Sozial- und Beschäftigungspolitik im Mehrebenensystem – Herausforderungen für die kommunale Politik
Dr. Ute Behning, Institut für europäische Wohlfahrtssystemforschung, Bramsche

Die Rolle der kommunalen Ebene in der Identifikation der BürgerInnen mit der EU
Dr. Angelika Vetter, Abteilung Politische Systeme und Politische Soziologie, Universität Stuttgart

15.00 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Diskussion: Schlussfolgerungen für die Arbeit in der Reflexionsgruppe
Input: Prof. Dr. Gabriele Abels, Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen, Vorstandsmitglied Europa Zentrum Baden-Württemberg
Prof. Dr. Michèle Knodt,Institut für Politikwissenschaft, Technische Universität Darmstadt, Exzellenzinitiative „Eigenlogik der Städte“, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Europäische Integration

16.00 Uhr
Ende der Tagung


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